Gottesdienst


Ernst-Thälmann-Straße 9, 99423 Weimar

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Ernst-Thälmann-Straße 9, 99423 Weimar

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Ernst-Thälmann-Straße 9, 99423 Weimar
Fotos: Hannsjörg Schumann

Neubau Neuapostolische Kirche


Gemeindezentrum Weimar

Baugrundstück in der Ernst - Thälmann - Straße (ehemals Nr. 9)

Im Zeitraum zwischen 1867 bis 1890 ist der Stadtviertelbereich, welcher nord-westlich durch die Falkstraße (heute Friedrich-Naumann-Straße), östlich durch die Bahnhofsstraße (später Ettersburgerstraße) (heute Ernst-Thälmann-Straße) und südlich durch die Asbach-Straße (heute Asbachstraße) umschrieben wird parzelliert und zum größten Teil bebaut. Die Bahnhofstrasse mündet über den Viadukt in die Bürgerschulstraße (heute Karl-Liebknecht-Straße). Die Grundstücke anfangend am Viadukt auf der westlichen Seite der Bahnhofsstraße sind vollständig bebaut.

In dem Jahr 1904 wurde die Firma Albert Thalmann gegründet und hatte ihren Firmensitz in der Ettersburger- Straße. Ab dem Jahr 1914 ist die Firma Thalmann in der Ettersburger-Straße 9 ansässig.



Die nachfolgenden Fotos zeigen die Westseite der Ettersburger-Straße und das Grundstück Ettersburger-Straße 9 in der Zeit ab 1929:
Zeitungsanzeige in der Thüringischen Landeszeitung, um 1931

Interessant ist die Tatsache, dass die Neuapostolische Gemeinde Weimar ihre Gottesdienstversammlungen im damaligen "Gemeindehaus", Ettersburger-Straße 13, vom 27. Mai 1945 bis Oktober 1946 durchführte. Also zwei Häuser neben dem heutigen Baugrundstück. Der erste Gottesdienst am 27. Mai 1945 wurde trotz erheblicher Bombenschäden am Anwesen durchgeführt. Ende Oktober 1946 wurde das Gemeindehaus als Lazarett durch die sowjetische Militäradministration genutzt und die Gemeinde Weimar musste sich einen neuen Versammlungsraum suchen.

In der Nachkriegszeit nutzte weiterhin die Firma Thalmann die Gebäude auf dem heutigen Baugrundstück. Selbst ein Busaufbau in Kooperation mit der Firma Fleischer aus Gera und mit viel Eigenleistungen der Arbeiter von der Firma Thalmann wurde ca. 1952 realisiert.

In den siebziger Jahren wurde auch die Firma Thalmann mit anderen kleineren Betrieben aus Weimar und Umgebung zu einen sozialistischen Großbetrieb zusammengeführt. In dem Objekt Nr. 9, in der umbenannten Ettersburger-Straße (nun Ernst-Thälmann-Straße), wurden u.a. PKW der Modelle Wolga und Moskwitsch repariert. Hier zwei Fotos aus den nach dem Krieg umgebauten Werkhallen.

Zur Jahrtausendwende wurde die Firma mit dem Grundstück und den Gebäuden verkauft.