Gottesdienst


Ernst-Thälmann-Straße 9, 99423 Weimar

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Ernst-Thälmann-Straße 9, 99423 Weimar

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Ernst-Thälmann-Straße 9, 99423 Weimar

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Ernst-Thälmann-Straße 9, 99423 Weimar

Neubau Neuapostolische Kirche


Gemeindezentrum Weimar

Neubau Variante B

Alle Vorschläge auf einen Blick - Schnitt Variante B Hier sehen Sie die Vorschläge für den geplanten Neubau. Durch Anklicken gelangen Sie zum Originaldokument im PDF-Format. Dazu wird der Adobe Acrobat Reader benötigt.

Die Idee


Eine im Quartier neue Funktion bedient sich einer neuen Form. Sie dokumentiert sowohl das Ende der Wohnbebauung als auch die Abgrenzung vom Nationalsozialismus, führt damit zu einer neuen Qualität und leitet über in den Städtebau des 21. Jahrhunderts.

Die Funktion Kirche ist in ihrer Art eine besondere. Kirchen gehören zu den öffentlichen Gebäuden und sind Anziehungspunkt und Treffpunkt von Menschen. Der vorgesehene Standort ist ein städtebaulich bedeutsamer Ort. Hier treffen sich nicht nur Bebauung - Platz - Park, ebenso Wohnung - Verwaltung - Öffentliche Bauten sowie Klassizismus - Gründerzeit - Nationalsozialismus und Moderne und natürlich vor allem die Menschen. Diese Situation beinhaltet sowohl Zwänge als auch Chancen. Ein Gebäude, dass sich funktional von seiner unmittelbaren Nachbarschaft unterscheidet, sollte dies auch nach außen zeigen. In diesem Entwurf wurde bewusst die Form der Rundung benutzt, um sich gleichfalls zu dokumentieren, sich abzuheben und abzugrenzen. Die Rundung führt von der Thälmannstraße kommend, weg vom Gauforum bis zum Haupteingang

Draufsicht Variante B
Raumstruktur


Grundsätzlich versucht der Entwurf, ausgehend von den vielen Einflüssen baulicher und gesellschaftlicher Art an dieser Stelle ein Gebäude zu schaffen, dass sich von der Umgebung abgrenzt, aber gleichzeitig durch Einblicke und Öffnungen interessante Strukturen nach außen trägt. Das Foyer öffnet sich mit relativ großen Glasflächen zum Platz, der Kirchensaal steht etwas im Hintergrund, nimmt sich zurück aus dem Trubel des Alltags. Die Kirche bietet Platz für ca. 110 Personen im Erdgeschoss, 60 auf der Galerie.

Schnitt Variante B
Gestaltung


Das Gebäude wird nicht unterkellert, in Massivbauweise mit Flachdach errichtet. Auf Grund des engen Kostenrahmens wird ein dosierter Minimalismus in der Materialwahl und Materialbearbeitung angestrebt: geputzte oder gespachtelte nicht tapezierte Wände, Verzicht auf zusätzliche Fußboden- und Wandoberflächenbeläge, offene Dachtragkonstruktionen und Einbauten aus Holz. Der Kirchensaal wird mit einer Holzverkleidung versehen. Damit hebt sich dieser als Kubus gut sichtbar von den Nebenräumen ab. Eine größere Verglasung befindet sich im Kirchensaal, sowie im Foyer als Öffnung zum Platzraum.